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Werkzeuge bauen, die vorher gefehlt haben.

Betriebe Gemeinden und Vereine Energiegemeinschaften wer an Standardsoftware scheitert

Software entsteht hier aus konkretem Bedarf: Etwas fehlt oder ist umständlich, also wird es gebaut. Web-Anwendungen, Datenbanken, Schnittstellen und vor allem die Automatisierung von Abläufen, die sonst jemand von Hand erledigen müsste.

Der Anlass ist fast immer derselbe: Ein Ablauf funktioniert, aber er kostet jede Woche Zeit — oder er geht regelmäßig schief, weil ein Handgriff vergessen wird. Beides lässt sich abstellen, sobald man den Ablauf einmal sauber beschreibt.

Alle Projekte des babu. Ecosystems, die über eine einzelne Seite hinausgehen, entstehen in diesem Bereich und bekommen eine eigene Subdomain. Damit bleibt jedes für sich betreibbar und kann sich unabhängig weiterentwickeln.

Was ich anbiete

Software nach Maß

Wenn keine Standardlösung passt: eine Anwendung, die den eigenen Ablauf abbildet statt umgekehrt. Web-Oberfläche, Datenbank, Benutzer und Rechte, Auswertungen, Belege. Erreichbar von überall, ohne Installation auf den Geräten.

Für Betriebe, Gemeinden und Vereine

Abläufe automatisieren

Wiederkehrende Handgriffe abnehmen: Daten holen, prüfen, rechnen, Belege erzeugen, versenden, melden. Mit Protokoll über jeden Lauf und einer Nachricht, wenn etwas nicht durchgeht — schweigende Automatisierung ist gefährlicher als gar keine.

Wenn jede Woche dieselben Handgriffe anfallen

Schnittstellen

Systeme miteinander reden lassen, die das nicht vorgesehen hatten — vom geplanten Export bis zur echten Anbindung mit Rückmeldung und Fehlerbehandlung. Erfahrung aus Anbindungen an Netzbetreiber, Zahlungsverkehr und Infrastrukturanbieter.

Wenn Daten zwischen zwei Systemen von Hand wandern

Bestehendes übernehmen

Gewachsene Anwendungen weiterbetreuen, deren Erbauer nicht mehr greifbar ist: erst verstehen und aufschreiben, dann behutsam weiterentwickeln. Eine laufende Anwendung wird nicht neu gebaut, weil sie unmodern aussieht.

Für verwaiste Anwendungen ohne Ansprechpartner

Ab wann sich das Automatisieren rechnet

jede Woche von Hand einmal automatisiert nach elf Wochen

Ein Beispiel mit dreiviertel Stunde Handarbeit pro Woche gegen einen Tag Aufwand für die Automatisierung: Nach elf Wochen ist der Aufwand hereingespielt, danach wird es jede Woche günstiger. Der eigentliche Gewinn steht aber nicht in der Grafik — es ist der Handgriff, der nicht mehr vergessen werden kann.

So entsteht so ein Werkzeug

SCHRITT 1

Ablauf aufschreiben

Was passiert heute, in welcher Reihenfolge, mit welchen Ausnahmen? Dieser Schritt bringt regelmäßig zutage, dass zwei Personen denselben Ablauf verschieden machen.

SCHRITT 2

Klein anfangen

Zuerst der Teil, der am meisten weh tut — nicht das vollständige System. Etwas Benutzbares nach wenigen Wochen schlägt den großen Wurf nach einem Jahr.

SCHRITT 3

In Betrieb nehmen

Echte Daten, echte Benutzer, alter und neuer Weg eine Zeit lang parallel. Erst wenn die Ergebnisse übereinstimmen, wird der alte Weg abgeschaltet.

SCHRITT 4

Betreuen

Sicherungen, Überwachung, Aktualisierungen und ein Ansprechpartner, wenn sich Anforderungen ändern. Software ist selten fertig, sie ist höchstens in Betrieb.

Fragen, die sich beantworten lassen

Selbst bauen oder kaufen?

Die erste und wichtigste Entscheidung — und meistens fällt sie zugunsten des Fertigprodukts.

Wann lohnt Eigenbau?

Wenn der Ablauf den eigentlichen Unterschied zum Wettbewerb ausmacht, wenn keine Standardlösung ihn abbildet, oder wenn die Anpassung des Fertigprodukts teurer wird als die eigene Lösung. Sonst kauft man besser.

Was kostet Eigenbau wirklich?

Nicht nur die Erstellung, sondern Betrieb, Sicherungen, Aktualisierungen und Weiterentwicklung über Jahre. Diese Folgekosten fehlen in den meisten Rechnungen und sind der Grund für verwaiste Anwendungen.

Abhängigkeit vermeiden

Eigene Software ohne Dokumentation bindet an eine Person — fremde Software ohne Datenexport an einen Anbieter. Beides lässt sich vermeiden, wenn man vorher daran denkt.

Automatisierung

Der Bereich, in dem am schnellsten etwas zurückkommt — wenn man die richtigen Handgriffe auswählt.

Was eignet sich?

Regelmäßig, immer gleich, mit klaren Regeln und wenigen Ausnahmen. Alles, was jede Woche in derselben Reihenfolge passiert, ist ein Kandidat — alles, wofür jedes Mal jemand nachdenken muss, eher nicht.

Was passiert bei Fehlern?

Die entscheidende Frage. Eine Automatisierung, die still versagt, richtet mehr Schaden an als Handarbeit: Sie erzeugt monatelang falsche Ergebnisse, die niemand prüft. Jeder Lauf braucht Protokoll und eine Meldung im Fehlerfall.

Wiederholbarkeit

Läuft ein Vorgang zweimal, darf nichts doppelt entstehen. Diese Eigenschaft gehört von Anfang an eingebaut — nachträglich ist sie sehr aufwendig.

Wer merkt es, wenn nichts passiert?

Der unangenehmste Fall ist nicht der Fehler, sondern der ausbleibende Lauf. Dagegen hilft nur eine Überwachung, die das Ausbleiben selbst meldet.

Betrieb und Übergabe

Was nach dem Programmieren kommt und über die Lebensdauer entscheidet.

Wo läuft es?

Eigener Server, gemieteter Server oder beim Anbieter. Die Entscheidung hängt an Datenschutz, Verfügbarkeit und daran, wer nachts erreichbar ist, wenn etwas steht.

Sicherungen, die geprüft sind

Eine Sicherung, die noch nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Das Zurückspielen gehört regelmäßig geübt, nicht erst im Ernstfall.

Dokumentation

Nicht der Programmtext, sondern die Entscheidungen: warum etwas so gebaut ist, welche Abhängigkeiten es gibt, was beim nächsten Umbau zu beachten ist.

Weitergabe

Software soll auch dann weiterlaufen, wenn jemand anderes übernimmt. Zugänge, Quelltext, Beschreibung und Betriebsanleitung gehören dem Auftraggeber.

Projekte aus diesem Bereich

Welcher Handgriff nervt am meisten?

Beschreiben Sie den Ablauf, der jede Woche Zeit kostet oder regelmäßig schiefgeht. Sie bekommen eine Einschätzung, ob sich eine Automatisierung rechnet, was sie ungefähr kostet — und ob es dafür längst ein Fertigprodukt gibt.

gerold@babuschik.at